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Beruf: Pokerspieler

Ein professioneller Pokerspieler zu werden, klingt zunächst einmal ungewöhnlich, ist aber eine Berufsrichtung, den einige schon eingeschlagen haben. Insbesondere winken auf dem Feld hohe Preisgelder, aber auch viele Hindernisse, an denen man scheitern kann. Es hat also seine Reize, aber auch seine Tücken. Wichtig ist vor allem: Man muss nicht nur Spaß an der Sache haben, um eine Berufsspieler zu werden. Man muss vor allem auch mit Geld umgehen können, also kein Spielsüchtiger sein, und man muss das Pokerspiel als mathematische Angelegenheit sehen, bei der eigene Emotionen nicht viel zu suchen haben.

Wie wird man professioneller Spieler?

Zum Pokerspieler gibt es keine spezielle Ausbildung. Man muss aber bestimmte Voraussetzungen mitbringen. Ganz wichtig ist natürlich ein gewisses Talent zum Spielen, das mit sehr viel Training zu einem großen Können ausgebaut werden muss. Man wird also kein Profi von heute auf morgen, sondern muss viel Erfahrung sammeln. Das macht man am Besten mit Freunden oder auf Online-Plattformen. Dort kann man auch die ersten Turniererfahrungen sammeln und erste Preisgelder gewinnen. Erst wenn man sich sicher ist, dass man ein guter Spieler ist, sollte man sich dann auf das große Parkett wagen.

Was erwartet einen Profispieler?

Der Alltag eines professionellen Pokerspielers sieht leider nicht so aus wie bei James Bond, sondern ist etwas langweiliger und auch kräftezehrender. Man muss sich darauf einstellen bis zu 12 Stunden am Tag in einer großen Halle zu sitzen, in der lange Reihen Pokertische aufgestellt wurden. Man muss dabei immer konzentriert bleiben und mit viel Disziplin und Verstand auf die Gegner achten und und deren Spiel durchschauen. Auch muss man sich darauf einstellen, dass nicht immer alles glatt geht und man nicht von jedem Turnier das große Preisgeld mit nach Hause nimmt. Das ist natürlich besonders deprimierend, wenn die Anreise- und Unterbringungskosten, sowie das Startgeld sehr hoch sind. Dafür ist die Freude um so größer, wenn man einmal ein Turnier gewinnt und damit auch das nicht zu verachtende Preisgeld.

Profis in der Praxis

Es gibt zur Zeit in Deutschland nicht viele Spieler, wenn man von den Angaben des Finanzamtes ausgeht, die sich als Profispieler bezeichnen. Man muss aber dort auch eine große Dunkelziffer annehmen. Allerdings muss man in der Tat auch auf die rechtliche Seite achten und die Gewinne gegebenenfalls versteuern.

Fazit

Der Beruf Pokerspieler wirkt auf den ersten Blick sehr faszinierend, man sollte allerdings sich vorsichtig daran herantasten und est nach viel Übung den Schritt zum Profi wagen.

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